Prozessüberwachung - DMSD 2G

[Dehnungsmessstreifen Digitaler Auswertung]

Prozessüberwachung Honsel DMSD 2G

Seit über 25 Jahren steht DMSD für Prozessüberwachung in der Befestigungstechnik. Schon 1990 hat HONSEL das erste Patent für die Prozessüberwachung bei der Blindniet-Verarbeitung erhalten.

Seitdem wurde das Konzept ständig verbessert, optimiert und liegt jetzt in der Version DMSD 2G vor.

Viele HONSEL Standard-Geräte-Komponenten wie RivSys BZ & VNG und verschiedene Handgeräte können an das DMSD 2G angeschlossen werden. Dies gilt ebenso für die Automatisierung und Handarbeitsplätze.

Neue Messwertaufnehmer, die eine höhere Abtastrate verlangen, parallele und schnellere Datenverarbeitung sowie neue Möglichkeiten der Vernetzung kennzeichnen das völlig neu konzipierte DMSD 2G.

DMSD 2G

Displaymodul (DIM)

Messwert-Erfassungsmodul (MEM)

Display- und Messwert-Erfassungsmodul

Das Messwerterfassungsmodul kann hierbei über eine Verbindungsleitung mit einer maximalen Leitungslänge von 5 m mit dem Displaymodul verbunden werden.

Durch die Einbindung vom DIM und MEM in ein firmenseitiges Ethernet können nahezu beliebig große Distanzen zwischen den Modulen realisiert werden.

Alternativ kann das Messwerterfassungsmodul (MEM) direkt mit dem Displaymodul (DIM) verbunden werden.

  • In-Prozess-Überwachung von Füge- und Montagevorgängen
  • Frühzeitiges Erkennen von Qualitätsabweichungen im Fertigungsprozess
  • Minimierung des QS-Aufwands
  • Transparenz im Produktionsprozess führt zu schneller Rückkopplung
  • Rückführbare Prozessergebnisse
  • Einsparung von zusätzlichen Prüfroutinen

VORTEILE

Für erweiterte Anwendungsfälle können bis zu acht Messwerterfassungmodule mit einem Displaymodul verbunden werden.

Bei Verwendung eines VNC Viewers können alternativ auch Anwendungen realisiert werden, in denen kein Displaymodul vorhanden ist.

  • Anschlussmöglichkeit für Messwertaufnehmer mit verschiedenen Ausgangssignalen von DMS bis hin zu inkrementellen und Piezo-Messwertaufnehmer ohne zusätzlichen Verstärker.
  • Die Auflösung der Wegmessung beträgt 0,01 mm. Diese entspricht somit der Forderung des VDA nach einer 10-fachen Auflösung bei der Erfassung in Bezug auf die Auswertung.
  • Die Überwachungsmöglichkeit vom Kraftmaxima und zwei zusätzlichen Kontrollfenstern wurde um weitere frei parametrierbare Kontrollfenster bis hin zur Hüllkurvenüberwachung erweitert.
  • Es ist möglich bis zu 10 Bewertungselemente in einem Messprogramm zu bewerten.
  • In der Überwachung können bis zu 108 Messprogramme gespeichert werden.
  • Für die Überwachung stehen bis zu 20 Masterprogramme zur Verfügung.
  • Die Parametrierung und Programmierung erfolgt über die in der Steuerung installierte Firmware, es ist hierzu kein zusätzliches Programm erforderlich.
  • Bedienung und Fernwartung mittels VPN Tunnel über einen VNC Viewer möglich. Die Beteiligten können über das Internet auf die Funktionen der Software zugreifen und die Aktionen verfolgen. Über den VNC Viewer ist es möglich einen großen Monitor anzuschließen.
  • Das Messwerterfassungsmodul (MEM) kann mit dem Displaymodul (DIM) oder auch als Black-Box-Modul ohne Displaymodul verwendet werden.
  • An einem DIM können bis zu 8 MEM angeschlossen werden.
  • Auf einem DIM können 4, 5 oder 9 Auswertfenster der MEM gleichzeitig dargestellt werden.
  • Neben den letzten Prozesswerten kann über das MEM auch eine Historie der vorherigen Setzprozesse abgerufen werden.
  • Die Messprogramme und Einstellungen der Prozessüberwachungen können auf einem USB-Speichermedium gesichert und von diesem auch wiederhergestellt werden.
  • Die Prozesswerte können auf einem USB-Speichermedium oder über Ethernet auf einem Server archiviert werden (USB-Speichermedium, Server oder QDAS).
  • Die Prozesswerte können in den Formaten Q-DAS, XML, CSV, PDF, QDA-9 oder IPM 5.0 abgelegt werden. Im CSV Format abgelegte Prozesswerte können mit Excel weiterverarbeitet werden.
  • Ein Scanner zum Erfassen der Bauteile kann direkt an das MEM angeschlossen werden. Bei der Einbindung eines Scanners wird bei der Speicherung der eingelesene Code mit gespeichert. Somit ist Rückverfolgbarkeit möglich.
  • Die Anbindung an eine kundenseitige Steuerung ist über digitale Ein- und Ausgänge sowie über Feldbus (PROFINET, PROFIBUS DP und EtherCAT) möglich.

Anschluss bei einem handgeführten Setzgerät

  1. Handscanner
  2. USB-Speichermedium
  3. Server
  4. Digitale Ein (5x) und Ausgänge (8x)
    1. PROFINET
    2. EtherCAT
    3. PROFIBUS DP
  5. eBZ Smart-Geräte über WiFi
  6. Pneumatisches Handsetzgerät

Anschlussmöglichkeit automatischer Anlagen

  1. Maschinensteuerung mit SPS über digitale Ein- und Ausgänge oder Feldbus
  2. Sensorik für Prozessüberwachung
  3. Kommunikation: SPS <-> MEM über digitale Ein- und Ausgänge oder Feldbus

Verbindung Messwerterfassungsmodul (MEM) mit Programmieroberfläche

  1. MEM direkt „huckepack“ am DIM montiert
  2. Entfernung DIM – MEM bis zu 5 m über Leitung
  3. Bedienung über DIM angeschlossen via Ethernet
  4. Bedienung mit VNC-Viewer auf Maschinenbediengerät über Ethernet
  5. Bedienung mit VNC-Viewer auf PC über Ethernet
  6. Fernwartung über Internet und VPN

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